Kaffee und Wasser – ein harmonisches Paar

Mineralwasser passt gut zum Kaffee, vor allem wenn es einen hohen Anteil an basischen Mineralstoffen hat. Foto: djd/Staatl. Fachingen/thx
Mineralwasser passt gut zum Kaffee, vor allem wenn es einen hohen Anteil an basischen Mineralstoffen hat. Foto: djd/Staatl. Fachingen/thx

Mineralwasser passt gut zum Kaffee, vor allem wenn es einen hohen Anteil an basischen Mineralstoffen hat. Foto: djd/Staatl. Fachingen/thx

Das richtige Mineralwasser kann Säuren im Kaffee ausgleichen

(djd). Für Christian Ullrich gleicht die Zubereitung des Kaffees einem kleinen Abenteuer. Jeden Tag zaubert er neue Kreationen rund um die köstlichen braunen Bohnen. Der Barista Coffee Master und Latte Art Weltmeister aus Nürnberg versteht es, aus dem Handwerk eine Kunst zu machen. Neben der perfekten Bohne ist für ihn auch die Wahl eines passenden Wassers zum Kaffee sehr wichtig: „Bei meinen Barista-Kursen und Coffee-Tastings achte ich besonders darauf, welches Wasser ich als Begleitung zum Kaffee anbiete.“ In erster Linie müsse die Qualität stimmen: Dabei komme es vor allen Dingen auf den passenden Kohlensäuregehalt und eine ausgewogene Mineralisation an. Weiterlesen

Kaffee kochen im Überblick

Kaffee kochen im Überblick

Durchschnittlich trinken die Deutschen 162 Liter Kaffee im Jahr. Das entspricht etwa einer kompletten Badewannenfüllung. Damit werden sogar die Getränke Mineralwasser und Bier überboten, was den Kaffee zum beliebtesten Getränk in Deutschland macht. Dabei gibt es zahlreiche Varianten den Kaffee zuzubereiten.

Methoden des Kaffee Kochens

Filterkaffee

Ein Klassiker bei der Kaffeezubereitung ist immer noch der Filterkaffee, da es schnell, einfach und zeitlos ist. Hierbei kann der Kaffee entweder mit einer Filterkaffeemaschine oder einem Handfilter zubereitet werden. Die Methode ist ideal für fruchtige Sorten und helle Röstungen, damit sie ihr klares und kräftiges Aroma entfalten können.

French Press

Eine weitere beliebte Methode ist die Zubereitung mit der French Press. Die einfache Bedienung, schnelle Reinigung und die Entbehrlichkeit eines zusätzlichen Papierfilters, machen sie zu einem begehrten Zubereitungsinstrument. Da das Metallsieb dafür sorgt, dass die enthaltenen Öle und Fette nicht wie bei einem Papierfilter herausgefiltert werden, ist der Kaffee hierbei deutlich vollmundiger und dementsprechend intensiver.

Bei dieser Art der Zubereitung sollte grob gemahlenes Kaffeepulver verwendet werden, da dieses dann langsamer und gleichmäßiger extrahiert wird, woraus ein nuancierterer Geschmack resultiert. Das Kaffeepulver wird dabei in ein Glaszylinder gefüllt und mit kochendem Wasser aufgegossen. Besonders Umweltfreundlich und Geld sparend kann das Wasser mit einem Wasserkocher erhitzt werden.

Aeropress

Die Aeropress ist noch eine relativ neue Variante der Kaffeezubereitung. Es handelt sich hierbei um eine Mischung aus Filterkaffee und French Press. Diese manuelle Kaffeemaschine besteht aus einem Presskolben, einem Brühzylinder und einem Papierfilter. Das Kaffeepulver wird zusammen mit dem Brühwasser im Brühzylinder vermischt und dann mit Hilfe des Presskolbens durch den Papierfilter in eine Tasse gepresst. Umso länger der Kaffee im Brühzylinder zieht, desto stärker wird er, da sich mit zunehmender Länge auch Bitterstoffe aus dem Pulver lösen. Durch den Papierfilter werden dabei Öle und Fette herausgefiltert, was den Kaffee sehr fein und klar macht.

Espressokocher bzw. -kanne

Beim Espressokocher handelt es sich um die klassische italienische Art der Kaffeezubereitung. Der Name ist hier allerdings irreführend, da kein Espresso im herkömmlichen Sinne zubereitet wird. Es wird nur das Dampfprinzip der Espressoherstellung angewendet. Zubereitet wird der Kaffee hierbei auf einem Herd. Im unteren Bereich befindet sich das Wasser und das Sieb. Der obere Teil ist die eigentliche Kanne. Durch das Erhitzen wird das heiße Wasser druckvoll über ein Steigrohr durch das Sieb mit dem Kaffeepulver gepresst. Danach kühlt es ab und sammelt sich samt den gelösten Aromastoffen innerhalb der Kanne. Es entsteht ein starker, kleiner und kraftvoller Kaffee.

Chemex Karaffe

Auch die Chemex Karaffe ist eine Methode der Kaffeezubereitung mittels Filter, womit besonders guter Kaffee hergestellt werden kann. Dies liegt daran, dass die Brühtemperatur aufs Grad genau und auch die Brühzeit genauestens abgepasst werden kann, um einen optimalen Kaffee zuzubereiten. Dieser ist dann besonders fein und aromatisch. Darüber hinaus ist die einfache Reinigung ein Pluspunkt.

Kaffeevollautomat und Kaffeepadmaschine

Bisher wurden vor allem die klassischen Zubereitungsmethoden vorgestellt. Heutzutage gibt es allerdings auch Kaffeevollautomaten, die voll automatisiert verschiedene Varianten von Kaffee herstellen können. So lassen sich Kaffee, Cappuccino und Espresso zubereiten. Darüber hinaus gibt es gleichermaßen Kaffeepadmaschinen, die mit Kapseln bzw. Pads bestückt werden, um Kaffee zu produzieren.

Fazit

Inzwischen gibt es zahlreiche Methoden, um einen Kaffee zuzubereiten. Im Endeffekt kommt es auf die eigenen Präferenzen an, um zu entscheiden, welche Zubereitungsmethode den optimalen Kaffee für einen selbst herstellt.

Einen Ausschnitt in die Arbeitsplatte für eine Spüle sägen

Einen Ausschnitt in die Arbeitsplatte für eine Spüle sägen

Die Küche wird in den meisten Haushalten täglich genutzt. Dementsprechend obliegen Elemente wie Arbeitsplatte und Spüle einer hohen Beanspruchung. Nach einigen Jahren entsteht aus diesem Grund oftmals der Wunsch, die einzelnen Komponenten aus optischen Gründen oder aufgrund von Verschleiss auszutauschen.

Mit einer Stichsäge einen Ausschnitt in die Arbeitsplatte herstellen- Darauf sollte geachtet werden

Der Ausschnitt in der Arbeitsplatte muss passgenau und sauber angefertigt werden, denn nur dann kann die Spüle einwandfrei in der Arbeitsplatte sitzen. Die Grundvoraussetzung für ein optimales Ergebnis ist zunächst das richtige Abmessen. Jeder Spüle liegt üblicher Weise eine Einbauskizze bei, auf der sich die entsprechenden Maße für den Ausschnitt in der Arbeitsplatte befinden.

Einbauschablonen im Maßstab 1:1 vereinfachen den Prozess, da die Schablone einfach aufgelegt und ausgerichtet werden kann und die Umrisse anschließend angerissen werden können. Hinsichtlich von Einbauskizzen wird sorgfältig abgemessen und mit einem Filzschreiber angerissen. Dabei wird mit der Grundlinie begonnen, die sich vorn befindet und entsprechend des jeweiligen Spülentyps einen Mindestabstand zur Tür-Innenkante aufweist.

Diese Grundlinie dient Basis für die Wand-und Seitenlinien, die, ausgehend von ihr, mit dem rechten Winkel übertragen werden. Besonders wichtig für den späteren Schnitt: Die Außenkante des Spülenausschnittes muss auch nach dem Schnitt sichtbar bleiben. Um später mit der Stichsäge die engen Kurven sägen zu können, empfiehlt es sich, die Wendelöcher mit einem 10 mm oder 12 mm Holzbohrer in alle vier Eckpunkte zu bohren.

Anschließend wird die Schnittlinie so abgeklebt, dass das Klebeband die Schnittlinie von der Außenseite her exakt überdeckt. Die Stichsäge wird nun in einem der Ecklöcher angesetzt und der Innenteil heraus gesägt. Hierbei ist es ratsam, den Ausschnitt abzustützen, sodass er infolge des Eigengewichts nicht vorzeitig herausbrechen kann. Besonders empfehlenswert ist hier der Einsatz einer Stichsäge mit Pendelhub, da so der Vortrieb automatisch erfolgt.

Die Schnittflächen werden jetzt, falls nötig, mit der Holzfeile geglättet, wobei die Schnittkante der Beschichtung auf jeden Fall mit einer Eisenfeile leicht angeschrägt werden sollte, da die Beschichtung ansonsten zu leicht beim Einpassen der Spüle abspringen oder einreißen kann.

Gegen Feuchtigkeit schützt eine Schnittkantenversiegelung mit Siegel-Lack oder Epoxyd-Harz. Grobporige Spanplatten lassen sich sehr gut mit Sanitärsilikon versiegeln. Hierbei wird das Silikon auf die Kanten aufgetragen und mit einem Japanspachtel geglättet.

Sorgfältig arbeiten und exakt abmessen

Soll die Spüle ausgetauscht werden, so kann dies auch in Eigenregie durchgeführt werden. Neben etwas Geduld und Fingerspitzengefühl spielt das richtige Abmessen, sowie das sorgfältige Arbeiten eine ganz wesentliche Rolle. Werden alle genannten Tipps beachtet, steht der neuen Spüle nichts mehr im Weg.